Alles Nazis, außer wir.

Hexenjagt im Zeitalter der Moderne

Was gilt heute als Nazi? Kein Wort ist so polarisierend, kein Wort ist so von allen Gesellschaftsschichten und politischen Parteien verachtet und gefürchtet. Warum eigentlich?

Es bedeutet das politische und gesellschaftliche Abseits eines Jeden, den eine öffentliche Betitelung durch diesen Begriff erfährt. [1]

Ein Begriff der Leben zerstören und Familien auseinanderreißen kann. Ein Begriff gegen den man sich juristisch nicht wehren kann. [2]

Kampf gegen Rechts

Aber was macht diesen Begriff so desaströs?

The whole idea of a stereotype is to simplify. Instead of going through the problem of all this great diversity – that it’s this or maybe that – you have just one large statement; it is this. – Chinua Achebe [3]

Zunächst einmal haben wir es hier mit einer schweren Vereinfachung zutun, welche gerne bei Vorurteilen verwendet wird. Sie ermöglicht einen Sachverhalt auf einen Aspekt zu lenken und auf Basis dessen einen Menschen zu definieren. Eine kritische oder gar objektive Betrachtung der Person soll vermieden werden. Viel mehr soll eine „Entmenschlichung“ des Individuums voran getrieben werden. Eine Methode die der (Kriegs)-Propaganda ähnelt, bei der versucht wird, persönliche und individuelle Eindrücke einer Person hinter die Vorstellung zu stellen, das man einen Kommunisten, Kapitalisten, Nationalsozialisten oder einen „Feind“ vor sich hat, den es mit aller Macht zu bekämpfen gilt. Die Vorstellung, das dieser Feind die gleiche Denkweise über einen besitzt und, sollte er in der Position sein, auch den Todesschuss setzen würde, führte seit Anbeginn der Menschheit zu „entmenschlichten“ Konflikten.

Was Anfangs durch Stämme und später durch Nationen geführt wurde, endete in der heutigen neokolonialistische Interventions-Kultur. Es wird kein Krieg mehr geführt; weil Krieg böse ist und führen tun nur die Anderen. Man stellt die eigenen Ziele als eine Problembewältigung da, ohne die ein größeres Unrecht fortgeführt werden würde.

Ähnliche Strukturen nimmt der „Kampf gegen Rechts“ an, der bereits vor Jahren angefangen hat, seine Vorstellung von dem Begriff „Rechts“ und was ein Nazi ist immer mehr aufzuweichen. Aus der eigenen Intelligenz heraus formiert man nicht mehr nur einen Widerstand gegen das, was offensichtlicherweise „Rechts“ ist, sondern auch was Rechts sein kann und Rechte Inhalte billigt.

Das sich in diesen Rahmen der scheinbare Antifaschismus nicht nur aufweicht, sondern auch in einer endlosen Hexenjagt endet, ist logisch.

Die Überraschung über die Listung freiheitlicher Medien im Einklang mit Seiten wie altermedia durch die Amadeu Antonio Stiftung ist deswegen keine Überraschung oder gar ein Fehler (auch wenn diese Liste mittlerweile wieder gelöscht wurde). [4]

Die Frage ist, wo der Journalismus und die „Meinungsfreiheit“ der Diffamierer aufhört und die politische motivierte Hexenjagt beginnt.

Wie aufgeweicht diese Grenzen bereits sind, sieht man an dem Fall eines Eimsbuetteler Kinderkarusellbetreiber, dem vorgeworfen wird, mit seinem Karusell Nazi-Propaganda zu betreiben.

Obwohl er das besagte Kennzeichen( HH 88) umgehend abmontierte, wurde von der Rathaus Fraktion „Die Linke“ eine Aufkündigung des Mietverhältnisses gefordert.

Der Linksfraktion in Eimsbüttel geht das Entfernen des vermeintlichen Nazi-Codes aber nicht weit genug. Die Verwaltung des Bezirks wurde aufgefordert, die Kündigung des Karussellbetreibers zu prüfen. Zudem will Lokalpolitiker Gutzeit heraus gefunden haben, dass Dieckmann im selben niedersächsischen Dorf wie ein Mitglied des Bundesvorstandes der NPD wohne. Daraus schlussfolgert Gutzeit, dass Karussellbetreiber Dieckmann eine direkte Nähe zu Rechtsradikalen besitze. [5]

Dies könnte man natürlich als einen Einzelfall belächeln und auf sich selbst schließen, so etwas würde einem ja niemals passieren. Möglicherweise haben alternative Medien zulange den „Kampf gegen Rechts“ unter dem Aspekt des Antifaschismus und der Devise „Solange es nicht gegen uns geht, ist es uns egal“ toleriert. Nun sind sie selbst es aber die ins Kreuzfeuer dieser Hexenjagt gelangt sind. Da es nun einen Aufschrei und Unverständnis über die Jagt auf freiheitliche Medien gibt zeigt, dass jegliche Distanzierungsarbeit und „Säuberung“ der eigenen Reihen nutzlos waren und sind. Diese Suche nach dem „Bösem“ im Anderen wird nicht von wirklichen Argumenten gestützt, sondern beruht alleine auf der Tatsache das Sie Anders sind. Anders als das was man für Richtig hält.

Diese Jagt richtet sich nämlich nicht gegen diejenigen, die den Rechtsstaat abschaffen wollen, nationalsozialistisches Gedankengut nach außen hin verbreiten oder diejenigen die Gewalt gegen Andersdenkende ausüben. Es geht um eine Jagt die das Spektrum der Meinungsfreiheit auf einen solchen Bereich dezimieren soll, dass das Individuum nur noch „Links“ sein kann, um gesellschaftlich akzeptiert und wahrgenommen zu werden. Jegliche Gesellschaftskritik  soll   darf nur noch aus dem „Linken Spektrum“ heraus entstehen.

Das dieses Verhalten in vielen europäischen Ländern und in den Vereinigten Staaten dazu geführt hat, das sich Individuen grade zu diesem deskreditierten Spektrum hingezogen fühlen, ist grade das Ironische am modernen Antifaschismus. Einem Antifaschismus den jeder bequem vom Sofa heraus begehen kann; indem er Hassbeiträge meldet, Unbekannte und Freunde wegen Facebook-Beiträgen anzeigt oder seine Nachbarn ausspioniert. Wer heutzutage jemanden schlecht aussehen lassen will, muss einfach nur Versuchen zu Beweisen, dass das Gegenüber „Rechts“ ist.

Die Betonung liegt dabei auf dem „Versuch“; denn alleine der Verdacht von dem Vorhandensein „Rechten“ Gedankenguts reicht aus, um eine Hexenjagt unter dem Motto #keingeldfürrechts zu starten, an der jeder unkritisch teilnehmen kann und für sein eigenes (mögliches) Verhalten nicht belangt wird.

Denn was wirklich hinter den sogenannten „verstecken Nazi-Codes“ in der Edeka-Werbung steckte, konnte man bei der Achse des Guten nachlesen; zwei Unternehmen, wobei eine Nähe zur bereits erwähnten Amadeu Antonio- Stiftung hat und die andere, die den Werbespot für Edeka erstellt hat. Beide Agenturen wollten für die Bundestagswahlen 2017 den Werbefilm für die CDU drehen. Nun tauchen „auf einmal“ angebliche Nazi-Codes in einer Edeka-Werbung auf und die Agentur ist ruiniert. [6]

Normalerweise würde die Geschichte hier bereits enden, doch aufgrund von investigativen Journalismus konnte diese Verstrickung durch alternative Medien aufgedeckt werden; und auf einmal drehte sich der Spieß. Die Werbeagentur, die Anfangs der Denunziant war, wurde zum Denunzierten – nur dass es in diesem Fall die Geister waren, die sie riefen.

Doch dies wird wohl erstmal ein kurzer Lichtschimmer bleiben; denn der Kampf gegen die „Fake-News“ fängt grade erst an und wird bis zu dem Bundestagswahlen 2017 heiß laufen. Die Etablierten wollen verhindern, dass das was die Alternative für Deutschland so groß gemacht hat; das Fehlen einer objektiven Berichterstattung (über die AFD) und investigativen Journalismus, und das sich hieraus ein Disaster für die etablierten Parteien bei den Bundestagswahlen bilden wird. Die meisten Medien haben ihren Scheideweg vom Journalismus zum Public Relations-Unternehmen bereits genommen. [7]

Es bleibt die Frage offen, wie lange und in welchen Maße sich Individuen das Denken beschränken lassen wollen. Der „Kampf gegen Rechts“ beschränkt dies auf ein Minimum, das kein Intellektueller akzeptieren sollte. Es gilt anderen Medien, egal aus welcher Richtung, ein Anhörungsrecht zu gewähren und dem Individuum das (Recht zu) Denken selbst zu überlassen.

Axel Ziemann

[1] http://www.taz.de/!5087203/

[2] http://www.pi-news.net/2015/09/zeitung-darf-mannheimer-neonazi-nennen/

[3] https://www.brainyquote.com/quotes/quotes/c/chinuaache181261.html?src=t_simplifyhttps://www.brainyquote.com/quotes/quotes/c/chinuaache181261.html?src=t_simplify

[4] http://www.tagesspiegel.de/politik/amadeu-antonio-stiftung-info-projekt-zur-rechten-internet-szene-gestoppt/14977982.html

[5] http://www.abendblatt.de/hamburg/eimsbuettel/article208931943/Streit-um-Karussell-mit-angeblichem-Nazi-Code-eskaliert.html

[6]

http://www.achgut.com/artikel/denunzianten-gate_bezahlte_gesinnungs-taeter

[7]

http://www.achgut.com/artikel/nichts_ist_bedrohlicher_als_der_freie_gedanke

Warum der BREXIT mehr als nur eine Entscheidung ist

Ein Pamphlet gegen die heutige Freiheit

 

Freiheit hat schon immer Wagnis und Veränderung bedeutet; dabei hat sich das Bild von Freiheit im europäischen Raum signifikant verändert. Es gibt Dinge, über die es keine Freiheit und auch keine Diskussion geben kann und darf; einerseits, weil es politisch unkorrekt ist andererseits, weil die Zahl bzw. die Stimme derer, die an dieser Unfreiheit profitieren höher und lauter ist, als die derer, die dafür bezahlen müssen.  Im Unternehmertum ist die Freiheit die Basis jeglichen Erfolges; so kann nur ein Freiraum in der Wirtschaft es ermöglichen, Unternehmen wie Facebook, Google usw. zu entstehen. Während der US-Amerikaner Arbeitsplätze und einen neuen Wirtschaftszweig sieht (Social Media), blickt der EU-Bürger nur verachtend auf deren Datenschutz und fordert Regulierung. Kein Wunder also das die großen Unternehmen und Erfindungen wie Instagram, Snapchat, Facebook, Google, Youtube, [..] nicht aus dem europäischen Raum kommen, der vor dem 20. Jahrhundert einer der Denkfabriken des wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritts war.

Und doch sind wir sicherer geworden, unsere Mobilfunkabrechnungen im EU-Ausland sind kleiner geworden als im Inland, wir bekommen überall EU-zertifiziertes Wasser, welches trotzdem meistens wie früher schmeckt, wir können leichter Zigaretten und Markenschnaps aus dem Urlaub in Polen mitnehmen und haben eine gemeinsame Währung, die dafür sorgt, dass unsere Produkte zu Schleuderpreisen im Ausland erhältlich sind und die Schweizer nach Deutschland zum einkaufen über die Grenze fahren, während die Kaufkraft der Deutschen weiter und weiter sinkt.

Unsere Generation ist mit und in der Europäischen Union aufgewachsen, ein super-nationales Gebilde was einen an eine Art modernes Römisches Reich erinnern könnte. Teil-selbstständige Staaten die Gesetzgebungen übernehmen müssen und einen gewissen Steuersatz zahlen um die Vorteile dieser Gemeinschaft zu genießen.  Ja, es gibt diese. Und es gab diese auch im alten Römischen Reich. Aber es gab auch eine riesige Ungerechtigkeit, Sklaverei und Unfreiheit in diesem. Ein Reich, in dem die Staatsdiener Freiheiten hatten, von denen ein normaler Untertan nur träumen konnte und die Mario Draghi heute wohl vor Neid erblassen würden lassen.

Ich möchte mich heute nicht mit Zahlen und Statistiken auseinandersetzen und auch nicht mit den Vor- und Nachteilen, die die Entscheidung Großbritanniens aus der Europäischen Union auszusteigen mit sich bringt. Vielmehr will ich alle europäischen Staaten dazu ermutigen, mehr Freiheit nach innen und mehr Sicherheit nach außen zu erproben. Denn das derzeitige Modell führt zu einer Stagnierung unserer inneren Freiheit über EU-Subventionen, Regulierungen, Verboten, Verordnungen, Verfahren und irgendwann einmal eine Verfassung.

Doch in welcher Verfassung sich die verschiedenen europäischen Staaten befinden, zeigt das Beispiel Griechenlands, welches nur mittels der Europäischen Union an den Punkt gelangen konnte, an dem es heute steht. Ein schleichender und doch offensichtlicher Verfall der ersten Demokratie der Welt; nach vorne getrieben durch EZB und die Europäische Unionen hat Griechenland mittlerweile keine Wahl mehr. Ohne die Europäische Unionen wird der Staat pleitegehen; und mit wird er untergehen. Die Rettungspakete sind nur weitere Holzpflöcke, die in das Getriebe des Untergangs gestoßen werden; anstatt das Rad in eine andere Richtung zu drehen, blockiert man es lieber. Schon heute wirkt Griechenland wie ein Schiff auf hoher See; nur ohne Steuerrad.

Freiheit bedeutet aber nicht nur frei sein; sondern auch die Freiheit seine eigene Freiheit zu schützen. Deswegen ist es auf eine traurige Weise für Flüchtlinge und Asyl suchende glücklich, in ein Europa einreisen zu können, was sich als Gemeinschaft sieht, aber dies nicht nach außen hin ausdrücken kann und will. Meine Forderung an die Freiheit ist kein Errichten von Grenzzäunen und Mauern; sondern die Freiheit nur so viel zuzulassen, wie verarbeitbar ist. Die Freiheit diejenige wieder zurück zu schicken, die unsere Freiheit stören und ausplündern. Diejenigen, die unsere Freiheit nur zu ihrem Vorteil nutzen und nicht bereit sind, diese zurückzugeben.

Der Freiheit wird vieles vorgeworfen; Rassismus, Antisemitismus, Faschismus, Xenophobie, Islamophobie usw. ; doch das ist der Kern der Freiheit, das Grundgerüst auf dem Sie steht. Freiheit ist keine Ideologie, die umgesetzt werden muss, sie ist von Natur aus da und steckt in uns drin. Es ist, wer wir sind und auch immer sein werden und jegliche Regulation dessen, ist eine Begrenzung unseres eigenen Horizontes. Niemand wird als Rassist geboren; erst die Gesellschaft betitelt uns zu diesen, weil unsere Gesellschaft bereit ist, Freiheit aufzugeben, um ein größeres Miteinander zu schaffen. Ein größeres Ganzes was langfristig dafür sorgt, dass wir in dieser Gesellschaft uns auflösen und die Gesellschaft selbst werden; wir übernehmen deren Verhaltensformen, Gepflogenheiten, (politische) Sprache und Aussehen. Aber das ist keine Freiheit, sondern Zwang. Denn wie bei dem Roman „Die Welle“ kann nur der dazugehören, der so ist und so aussieht wie Sie. Alles andere ist falsch und man Selbst liegt richtig.

In den verschiedenen monotheistischen Religionen äußert sich dies nach dem einen Gott und dem Ideal, diesem möglichst nahe zu sein, indem man seinen Geboten und Wegen folgt. Die Freiheit diesen Weg zu beschreiten hört nicht erst bei der Inquisition auf, sondern an dem Punkt, wo man anderen sagt, wie sie ihr Leben richtig zu leben haben.

Ich will und kann Großbritannien nicht vorschreiben, welchen Weg sie zu gehen haben und kann auch nicht sagen, wo ihr Weg sie hinführen wird. Aber grade das ist das Schöne und Spannende an der Freiheit. Man weiß nie, zu welchen Glück sie einen vielleicht führen mag. Man darf nur nie vergessen, dass man auch stets auf seinen Weg schaut und nicht blind in die nächste Unfreiheit stolpert.

Von Axel Ziemann

Hey, wo ist dein Regenbogenfilter?

Hey, wo ist denn dein Regenbogenfilter?
„Hey, wo ist denn dein Regenbogenfilter?“ Quelle  http://iraffiruse.net/post/122840861864

Wer gesellschaftliche Entwicklungen beobachten will, kommt an sozialen Netzwerken kaum noch vorbei. Es geht dabei jedoch meistens nicht mehr nur um erhöhte Benutzeraktivität, sondern um ein psychologisches Experiment; Wie reagieren Nutzer auf politische Entwicklungen und Trends.

Eine dieser Entwicklungen war die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes (Supreme Court) der Vereinigten Staaten , der die gleichgeschlechtliche Ehe als ein konstitutionelles Recht ansieht. [1]

Innerhalb einer Stunde fügten daraufhin mehr als eine Millionen Facebooknutzer ihrem Profil einen Regenbogenfilter [2] hinzu, welcher „happy Gay Pride“ darstellen sollte und somit passend zur Unterstützung dieser Entwicklung dargeboten wurde.

Hey, wo ist dein Regenbogenfilter? weiterlesen

Am Ende verlierst immer Du – Neue Mindestlohngesetzgebung in Deutschland

„Wer würde gewinnen? Ein Stock oder 1000 US Marines? – Man braucht doch nur einen Marine um den Stock zu zerbrechen. Ehrlich mal, Was zur Hölle? – Doch dann hast du zwei Stöcke. Stock gewinnt jedes mal“ [1]
Ab dem 01.01.2015 tritt in der Bundesrepublik Deutschland unter dem Bereich „Soziale Gerechtigkeit“ eine neue Mindestlohnregelung in Kraft;

Erstmals gilt in Deutschland ab dem 1. Januar 2015 ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro. 3,7 Millionen Menschen werden davon profitieren.  [2]

Zu dem Thema Mindestlohn allgemein habe ich bereits in einem anderen Artikel argumentiert, hier werde ich speziell auf den Einfluss eingehen, den der Mindestlohn (auch bereits im Vorfeld) auf Deutschland hat und untersuchen, inwieweit sich die Situation entwickeln wird.

Aber zunächst, was zur Hölle hat der obrige 4chan-Post [3] mit dem neuen Mindestlohn in Deutschland zutun?

Am Ende verlierst immer Du – Neue Mindestlohngesetzgebung in Deutschland weiterlesen

Das Nicht-Initiieren von Gewalt in der Praxis – Kindererziehung

„Das Prinzip des Nicht-Initiierens von Gewalt „Eine moralische Haltung die davon ausgeht das Agressionen inhärent nicht legitim sind… egal ob das Resultat dieser Handlungen schädlich, nützlich oder neutral für den Angegriffenen ist.. wenn sie gegen den freien Willen des Angegriffenen verstoßen und in das Recht auf Selbstbestimmung oder der Selbstherrschaft eingreifen..Im Gegenteil zum Pazifismus schließt das NAP keine Gewalt zum Zwecke der Selbstverteidigung oder der Verteidigung Anderer aus. Viele Vertreter des NAP argumentieren, dass das Nicht-Initiieren von Gewalt Gesetze, wie Opferlosestrafttaten, Besteuerung und die Wehrpflicht verhindern. Das NAP ist der Grundstein der meisten heutigen libertären Philosophen“ Quelle [1]
Aufgrund von Vereinfachungszwecken werde ich im folgenden Beitrag vom NonAggressionPrincipal (NAP) sprechen und das Nicht-Initiieren von Gewalt meinen.

Welches ist die häufigste und trotzdem unauffälligste Form von Gewalt? Die Gewalt gegen diejenigen, die sich am Wenigsten wehren können und denen keine Stimme zusteht. Die Kinder.

Das Nicht-Initiieren von Gewalt in der Praxis – Kindererziehung weiterlesen

How about no – Propaganda über den Mindestlohn entkräftet

Die Frage nach dem Mindestlohn ist ein heiß diskutiertes Thema, nicht nur in Deutschland sondern auch in den USA. Deshalb musste man nicht lange darauf warten, dass sozialistisch orientierte Seiten und Projekte die moderne Form des „Memes“ [1] dazu verwenden, ihre Ideen und Propaganda zu bewerben.

Dies soll eine kleine Abhandlung und Analyse zu diesem Thema sein, in der ich nach dem Vorbild von Matt Palumbo [2] diese Memes untersuche und versuchen werde, gegen sie zu argumentieren.

How about no – Propaganda über den Mindestlohn entkräftet weiterlesen

Hallo Welt – Hier Bin ich.

Hallo Welt, Hallo Gesellschaft,

am heutigen Tag startet mein neues Projekt „Lifestyle of Liberty“, ein Blog zum Thema angewandter Freiheitsphilosophie.

Was ist angewandte Freiheitsphilosophie wirst du dich nun fragen, lass mich es kurz erläutern.

Das Problem an Philosophie hängt an zwei Strängen; Einerseits die konstruierte Realität, in der die meisten Individuen ohne viel Einarbeitungszeit den Nutzen der philosophischen Botschaft eines Textes, Bildes oder Videos kaum verstehen. Problematisch ist dies vor allem dann, wenn religiöse Philosophie gar wörtlich genommen wird oder jemand ein Beispiel aus einer Abhandlung konkret umsetzt, ohne tatsächlich darüber zu reflektieren. Hallo Welt – Hier Bin ich. weiterlesen